[Angenommen]Irral Sol (Anwärter, Bogenschütze)

Hier befindet sich der Charakterbogen und Details zur Charaktergestalung. Zudem sollen hier die Charakter Bewerbungen gepostet werden.
Irral Sol
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[Angenommen]Irral Sol (Anwärter, Bogenschütze)

Beitragvon Irral Sol » Sonntag 19. Februar 2017, 19:38

Inhaltsverzeichnis

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Irral Sol
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Re: Irral Sol (Anwärter, Bogenschütze)

Beitragvon Irral Sol » Montag 20. Februar 2017, 19:55

Name des Charakters
Irral Sol

Alter:
21

Geschlecht:
Männlich

Rasse:
Elf

Klasse:
Bogenschütze

Persönlichkeit:
Irral ist, so wie es sich für Elfen geziemt, stets höflich und bedacht. Bevor er agiert oder reagiert, überdenkt er erst die möglichen Konsequenzen und entscheidet dann über seinen nächsten Schritt. Innerlich fühlt er sich zerrissen aufgrund seiner Geschichte. Er weiß nicht wo sein Weg ihn hinführt und ob seine Entscheidungen richtig waren. Er ist stolz, was ihn dazu verleitet zu glauben, dass er nicht mehr in seine Heimat zurückkehren kann und doch hat er diese nicht vollends aus freien Stücken verlassen, sondern eher weil er sich dazu verpflichtet sah. Er ist sehr gebildet, da er bisher sein Leben der Lehre gewidmet hat. Irral ist eher introvertiert als forsch. Bisher war er nur in seinem Heimatdorf weswegen vieles auf ihn komplett neu wirkt, was ihn teilweise zu überfordern droht.

Aussehen/Bild:
Hier

Geschichte:
Die Familie Sol ist eine sehr Traditionsbewusste Familie. Eine dieser Traditionen ist es, den zweitgeborenen Sohn zur Stärkung der Allianz zwischen Mensch, Elf, Zwerg und Raptile nach Blewth zu entsenden. Entstanden ist diese im Raccu-Krieg. Menschen retteten dem Oberhaupt der Familie Sol in einem der vielen Schlachten gegen die Dämonen das Leben. Aufgrund seines jungen Alters war es diesem noch nicht vergönnt gewesen Nachwuchs zu zeugen und so musste er mit der Angst vor dem Aussterben seiner Linie in den Krieg ziehen. Aus Dankbarkeit seinen Rettern gegenüber schlossen sie daraufhin das Bündnis, welches bis heute an Wichtigkeit nicht verloren hat.
Doch Irral ist nicht der zweitgeborene seines gleichnamigen Vaters und somit auch nicht der vom Pakt betroffene. Ihn erwartet eine andere, eine von seiner Geburt an bestimmte Zukunft. Dem erstgeborene der Familie ist der Weg der Bildung vorherbestimmt. Seine Pflicht ist es sich im Leben darauf vorzubereiten, die Pflichten und die Verantwortung als Familienoberhaupt zu übernehmen, sobald dieses seine Stellung weitervererbt. Trotz dessen befindet sich Irral auf dem Weg nach Blewth. Wie konnte es dazu kommen?
Aufgewachsen in einer liebenden, hoch angesehenen Adelsfamilie der Elfen, musste Irral schon in jungen Jahren seiner ihm auferlegten Bürde nachgehen. Während er gößtenteils alleine in der elfischen Bibliothek Zanaood studierte, wuchs in ihm die Neugierede auf die Außenwelt. Er las Geschichten über die Sprouts und auch über die Städte in denen die Menschen zu wohnen schienen. In seiner Fantasie bereiste er die Welt und begegnete all den Sachen, von denen er in den Büchern nur lesen konnte.
Doch Irral war ein Gefangener. Ein Gefangener seiner Verpflichtungen. Als Zukunft der Familie dazu bestimmt, das Dorf nicht zu verlassen. Zudem ist es sehr unelfisch die Menschen für ihre Art zu bewundern, sich an die Lebensbedingungen anzupassen und zu überleben, vor allem, da die diese im Vergleich zu den Elfen eine untergeordnete Rasse darstellen, so lehrten es ihm zumindest die Bücher. Trotz der nicht gegebenen Möglichkeit sich selbst zu entfalten liebte er sein Dasein.
Sein Leben änderte sich mit der Geburt seines kleinen Bruders Ion. Je älter dieser wurde, desto mehr bemerkte die Familie, dass er nicht für ein Leben außerhalb des Dorfes geschaffen war.Ion genoss nie die Aufmerksamkeit die sein Vater seinem größeren Bruder entgegenbrachte, dafür aber die erdrückende Liebe einer Mutter, die mit der Gewissheit lebte, ihr Kind irgendwann abgeben zu müssen. Diese erkannte, dass eher Irral hätte die Pflicht auferlegt werden sollen, eines Tages nach Blewth zu reisen, war er doch stärker und größer als sein kleiner Bruder. Zudem fiel es Ion wesentlich leichter sich Wissen anzueignen. Irral ist ein überdurchschnittlich Intelligenter Elf und das bei einer Rasse, die für eben diese Eigenschaft bewundert, aber auch gehasst wird, Ion jedoch, stellte sich als besonders begabt heraus.
Je älter die beiden wurden, desto mehr eroberten Schuldgefühle das Herz Irrals. Er gab sich selbst, egal wie Unsinnig das auch war, die Schuld dafür der erst-, und nicht der zweitgeborene zu sein. Zudem konnten seine Eltern nur schwer verschleiern, dass auch sie die Rollen falsch verteilt sahen, was das Gefühl der Schuld in Irral nur verstärkte. Rein äußerlich lebte die Familie in Harmonie, innerlich jedoch, herrschte Stille über die wichtigen Belange. Eine Einsamkeit, die nicht bekämpft werden kann. Auch Ion begann sich mit zunehmendem Alter von Irral zu distanzieren. Er gab ihm nicht die Schuld an seinem Schicksal, wohl aber an der fehlenden Aufmerksamkeit seines Vaters, der nur Augen für Irral hatte.
Im Alter von 21 Jahren richtet Irral die Bitte an seinen Vater, für seinen Bruder nach Blewth gehen zu dürfen. Dieser jedoch war ein sturer Elf. Die Familientradition brechen war für ihn unvorstellbar, egal ob die Bitte Irrals rational war.
Voller Wut auf seinen Vater, der den freien Willen seines Sohnes nicht zuließ, floh Irral eines Nachts aus dem Hause und machte sich, ohne letzte Abschiedsworte, auf den Weg nach Blewth. Nicht nur aus Abenteuerlust. Nicht nur aus der Intention heraus einer Verpflichtung zu entgehen. Er ging, um seinen Bruder zu retten. Er ging um seine Familie zu beschützen.
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