[Angenommen] Faron Elensa (Sprout, Titanen)

Hier befindet sich der Charakterbogen und Details zur Charaktergestalung. Zudem sollen hier die Charakter Bewerbungen gepostet werden.
Faron
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[Angenommen] Faron Elensa (Sprout, Titanen)

Beitragvon Faron » Montag 16. Januar 2017, 10:36

Zuletzt geändert von Faron am Montag 13. März 2017, 12:02, insgesamt 7-mal geändert.

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Re: Faron Elensa (Sprout, Titan)

Beitragvon Faron » Montag 16. Januar 2017, 10:46

Charaktername: Faron Elensa | Geschlecht: männlich | Rasse: Mensch | Alter: 22 | Klasse: Assassin, Bogenschütze | Berufungen: Diplomat, Alchemist | Position: B-Klasse-Sprout (Die Titanen)
Lebenspunkte: 130 | Fähigkeiten-Punkte: 24 | Angriff: 15 () | Magie: 10 | Abwehr: 0 () | Geist: 0 () | Treffen: 28 () | Ausweich: 22 ()
Level: 4 | EXP: 98/200 | Status-Punkte: 0 | Lernpunkte: 0 | RPG-Punkte: 0 |

Techniken: Giftmischung*, Ätherische Messer, Verbergen, Widerhaken, Finstermesser*, Meucheln, Akrobatik, Klirrende Klingen, Toxinklinge
Dinasträger-Techniken: Ätherspeicherung, Explosion
Berufungs-Techniken: Rhetorik, Sittliches Verhalten | Kochen, Kräuterkunde
Abenteuertechniks: Auge der Nacht*


Waffen: Dragenkiefer (+7 ANG +4 TRF)/ Langbogen (+10 ANG -2 ABW)
Rüstung: Espetinlederweste (+3 ABW +5 GST [Absorbiert Schatten])
Accessoire: Lederhandschuhe (+1 ABW), Lederstiefel (+1 TRF +1 ASW), Bernsteinamulett (+4 GST [Absorbiert Erde])
Geldbeutel: 3-Silberlinge

_________________________________


Aussehen:
Bild

Persönlichkeit:
Sein markantestes Zeichen ist wohl seine geschwollene Ausdrucksweise und das ebenso geschwollene Ego, welches seit seiner Kindheit vom Elternhaus genährt wurde. Als Teil eines Adelshauses ist ihm eine gewisse Überheblichkeit und Arroganz in die Wiege gelegt worden, jedoch ist es nicht allein die Kinderstube, welche ihn zu der Person formte, die er heute ist. Er selbst genießt es deutlich zu machen, wo er in der uns bekannten Welt steht und welchen Platz er einnehmen will. Dabei lässt er kaum eine Gelegenheit aus sich mit vergangenen Taten oder seiner Herkunft zu rühmen. Auch das rühmen lassen ist etwas was ihm besonders zusagt. Dies jedoch birgt eine enorme Schwäche. Schmeichelnde Worte können ihn daher leicht von relevanten Themen abbringen. Auch Provokationen finden mit den richtigen Mitteln große Wirkung. Was in Verbindung steht mit seiner verdrehten Selbsteinschätzung in der er sich als eine Koryphäe in jeglicher Klasse betrachtet. Jemand der keine Fehler begeht und für den Schwäche ein Fremdwort ist, obwohl er zum Beispiel Angst vor Nichats hat und rasch Seekrank wird. Es ist dadurch aber nicht verwunderlich, dass er nicht offen über seine Gefühle oder seine tiefsten Gedanken und Ängste spricht. Dieses Privileg kommt nur den engsten Vertrauten zu und dort liegt auch eine Stärke. Im Gegensatz zu seiner sonst kalten und abstoßenden Art, besitzt er gegenüber seinen Vertrauten eine große Empathie und beinahe aufopferungsvolle Art. So würde er sein Leben aufs Spiel setzen um jene zu schützen, die im nahe stehen. Da diese Seite selten bis kaum zum Vorschein tritt, ist es für ihn recht ungewohnt, wenn es dazu kommt und gerade dies macht ihn unsicher. Allgemein sind ihm unbekannte Situationen nicht geheuer. Jedoch versucht er diese Unsicherheit stetig mit großem Selbstzuspruch zu überspielen. Was für ihn selbst von Erfolg geprägt ist. Dies ermöglicht ihm ein beinahe durchgehend selbstsicheres Auftreten. Dieser Vorteil macht sich in Diskussionen und Verhandlungen bemerkbar. Besonders da eine gewisse Wortgewandtheit und ein Grad an Charisma ihm nicht von der Hand zu weisen sind. Die privaten Unterrichtsstunden in Diplomatie und Etikette zeigen auch hier ihre Wirkung.
Der strikte Unterricht und die Erziehung haben ihn aber auch zu einer enorm disziplinierten, wissensdurstigen und zielstrebigen Person gemacht. Jedoch ging dies etwas zu weit und für ihn spielen die Mittel keinerlei Rolle, solange diese Zielführend sind. Wodurch er als skrupellos zu bezeichnen ist. Er schreckt nicht davor zurück Dritte zu manipulieren, zu belügen oder zu verraten, wenn dies erforderlich ist. Er schätzt besonders die Wirkung von Worten und die Heimtücke als Lösung aller Probleme.

Story:

In der großen Menschenstadt Giran wurde Faron am 57 Jenne geboren und ist dort unter den kalten wie wachsamen Augen seiner Eltern aufgewachsen. Die Familie Elensa gründete schon vor Zyklen nachdem Rattenaufstand die Gilde Bartoks Hand. Diese Gilde besteht nur aus Familienmitgliedern und ist auf Spionage, Mord und Diplomatie geübt. Manch einer würde behaupten es sei ein Segen der Götter in solch einer Familie aufzuwachsen. Ein derart gut betuchtes Familienhaus zu besitzen war durchaus ein Luxus, welcher kaum jemand genießen durfte. Privatlehrer, keinerlei Sorgen um Gold oder gar Knappheit von Nahrung, Wächter und auch Diener die ihn von morgens bis abends umsorgten. Es blieb kaum ein Wunsch ungehört. Diese verhätschelte und recht einseitige Sichtweise, welche ihm vermittelt wurde formte den Jungen. Man setzte ihn von vornherein auf ein hohes Ross. Auch die auseinander klaffenden Schichten der adeligen und des einfachen Volkes der Menschenstadt Giran taten ihren Teil dazu. So wurde ihm zu Beginn eingeflößt, dass man von der einfachen Gesellschaft außerhalb des Anwesens kaum etwas zu erwarten habe. Die Zugeständnisse des Fürsten und der Status der Familie gegenüber Dritten bescherte nicht nur der Familie und deren Mitgliedern Überheblichkeit, sondern pflanzte Farons Arroganz und eine unverständliche Art ein, sich für etwas Besonders, für etwas Besseres zu halten. Trotz alldem fehlte es ihm nie an Disziplin und den Drang Voranzuschreiten. Besonders da Resultate und Handlungen in seiner Familie großen Wert besaßen. Angefangen von seinen privaten Unterrichtsstunden bis hin zu Prüfungen oder Einsätze wird sein Erfolgen, wie auch Misserfolgen an dem seiner Familienmitglieder bemessen. Bisher steht er nur im Schatten seiner Vorgänger und damit auch zu seinem älteren Bruder. Eigentlich sind sie nicht mehr als Fremde, die versuchen sich mit ihrer Lebensgeschichte zu übertrumpfen. Zwar ist sein Bruder älter und spielt damit in der Erbreihenfolge eine größere Rolle, jedoch zählen bei der Familie Elensa tatsächlich nur die Taten. Und so ist es noch fraglich, wer die Familie und damit die Gilde in Zukunft anführen wird. Faron wies bisher auf seinem Wege einige Defizite auf und verbuchte ebenso Misserfolge. Dies warf ein schlechtes Licht auf ihn und schmälerte seine Chance auf das umkämpfte Erbe. Aus diesem Grunde wurde er nach Blewth Castel geschickt um endlich den nötigen Schliff und die Reife zu erhalten. Dies setzt ihn unter einen großen Druck, da er befürchtet auch weiterhin den Ansprüchen seiner Familie nicht gerecht zu werden, so wie es seinem Bruder gelingt. Allein dies nährte den Neid wie den Hass gegen jenen, obwohl er diesen kaum kennt. Ein glückliches Familienleben miteinander stand kaum auf der Tagesordnung in diesem Hause.

Gut behütet lebte er in seinem goldenen Käfig - bestehend aus dem Anwesen und dem Grundstück seiner Familie. Seine Welt begann in seinem Bettchen und endete an der meterhohen, steinernen Mauer hinter der das bunte Treiben der Großstadt verlief. Sein Wissen schöpfte er aus der Hauseigenen Bibliothek und dem privaten Unterricht der Familie. Er erfuhr nicht wie es Außerhalb auf den Straßen tatsächlich zu sich ging. Was es bedeutet Tag für Tag sein Leben zu bestreiten ohne bedient zu werden. Dadurch entwickelte er eine recht einseitige und vorgenommene Sicht.
Um ihn auf seine Zukunft vorzubereiten wurde er bereits im jungen Alter zu einigen Besprechungen, Anhörungen und diplomatischen Auseinandersetzungen mitgenommen. Dies sollte ihm neben dem theoretischen Wissen, die Praxis als Mitglied der Familie Elensa näher bringen. Selbst das Handwerk des Mörders wurde ihm systematisch näher gebracht, wodurch seine Hemmschwelle zu solch einer Tat rapide abnahm. Die Grausamkeit Feinden gegenüber wurde langsam ein gängiges Mittel. Es zählte nur das Ziel - das Mittel spielte kaum eine Rolle in dieser Ideologie.

Sein Freundeskreis war recht klein. Neben flüchtigen Bekanntschaften wäre lediglich Duran Silbermünze hervorzuheben mit dem er den privaten Unterricht im Anwesen teilte. Duran war ein Sohn einer gut betuchten Handelsfamilie, die mit dem Import und Export von edlen Stoffen ihr Gold machte. Doch galt dieser nicht als Vertrauter. Da seine Familie kaum Wert auf Gepflogenheiten in Bezug auf ein stabiles und liebesvolles Familienleben legte, konnte man auch hier vergebens nach einem Vertrauten Farons suchen. Eine Bedienstete namens Theda nahm diese Rolle ein. Sie war eine Elfe und seit Kindheitstagen war jene für ihn wie eine fürsorgliche Ersatzmutter. Sie selbst sah wohl teilweise in Faron ihren eigenen Sohn wieder. Egal um was es sich handelte, ob Sorgen oder Bedenken oder andere Dinge. Theda war seine Bezugsperson zu der er sich immer in Nöten zurückziehen konnte. Wahrscheinlich auch der Ursprungspunkt.

Der Tot seines Hundes - Lutz - war ein großer Verlust für ihn. Lutz war einst ein Geschenk seines Vaters, jedoch kam es zu einem Zwischenfall, wodurch Lutz einen der Bedienstete anfiel. Man schätzte die Situation falsch ein und sah in Lutz eine Gefahr. Aus diesem Grunde wurde er beseitigt. Zu dieser Zeit war ebenso Theda für ihn da, trotzdem war dies eine einschneidende Erfahrung. Besonders da Faron miterlebte wie Lutz den Bediensteten attackierte und auch gerichtet wurde. Die Unberechenbarkeit der Tiere bohrte sich in seinen Verstand ein.

So ist es aber auch nicht verwunderlich, dass das Schicksal der Bediensteten Theda ein nicht zu füllendes Loch in ihn schlug. Als herauskam das sie sich fast mütterlich um Faron bemühte und auch Nahrungsmittel aus dem Anwesen mitnahm um ihre elfischen Geschwistern unter dem einfachen Volke zu versorgen, wurde sie beinahe mit dem Tode bestraft. Lediglich die bisher treue Arbeit der Bedienstete und der verzweifelte Einwand Farons hielten den Vater davon ab ein Todesurteil auszusprechen. Er ließ sich auf einen Kompromiss ein und verbannte die Bedienstete aus dem Anwesen. Man munkelt sie lebt weiterhin in Giran. Doch seit diesem Tage hat Faron sie nie wiedergesehen, da ihm der Kontakt zu ihr untersagt wurde. Immerhin ist sie nun auch Teil des Pöbels. Auch Faron selbst wurde zu Rechenschaft gezogen, da er sich zu sehr für sie eingesetzt hatte und sogar seinem Vater zum Schutze Theda drohte. Man befürchtete, die Elfin hätte ihn verdorben. Aus diesem Grunde folgte eine Prügelstrafe und er durfte auch niemals die Ländereien der Familie verlassen.

Das Gedankengut von Außerhalb erschien zu diesem Zeitpunkt zu gefährlich für ihn zu sein - für den Nachkommen und möglichen Erben der großen Familie Elensa.
Zuletzt geändert von Faron am Sonntag 12. Februar 2017, 10:36, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Faron Elensa (Sprout, Titan)

Beitragvon Faron » Montag 16. Januar 2017, 10:48

II. Inventar:

Waffen & Rüstungen:
- Dragenkiefer
- Espetin-Lederweste
- Mantel
- Edle Kleidung (Bild)
- Lederstiefel
- Schwarze Lederhandschuhe
- Bernstein Amulett
- Perle mit einem Seidenband umwickelt (Florins Geschenk)

Bücher:
- "Über die Geschichte der Welt"
- "Die Schmiede"
- "Elensa" (Das Buch zur Familie, mit Stammbaum)
- elfisches Märchenbuch (Ein Märchenbuch, welches er von Florin geschenkt bekommen hatte)

Medikamente und Kräuter
- Stauchsalbe
- Verbandsrolle
- Antidoton
- Sonnencreme
- Tinkturen und Kräuterverbände

Sonstiges:
- Rucksack
- Wasserschlauch
- Fackel
- 2 Feuersteine
- 1 Silbermünzen
Zuletzt geändert von Faron am Donnerstag 30. März 2017, 16:36, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Faron Elensa (Sprout, Titan)

Beitragvon Faron » Montag 16. Januar 2017, 10:53

III. Familie Elensa: (OOC-Hintergrund-Informationen)

Faron erfuhr nicht viel von dem Rattenaufstand. Lediglich einige Informationsfetzen und manipulierte drangen an sein Ohr. Die meisten drehten sich dabei um den heroischen Fürsten - ein guter Mensch, der nur im Sinne des Volkes entscheidet und jene boshaften Rebellen, welche mit Dämonen paktierten zu Grunde richtet.

Die Familie Elensa gehörte nicht immer zum Adel. Sie lebt bereits seit vielen Zyklen in der Stadt Giran und diente seit Beginn der Aufschrift treu wie loyal dem Fürsten und seinem Gefolge. In seinem Namen waren sie wie ein Werkzeug der Spionage, Sabotage und auch gleichzeitig der Diplomatie. Ein vielseitig einsetzbares Werkzeug, welches gern auch als Aushängeschild genutzt wurde. Diese Untergebenheit und der damit verbundenen Zusprüche von Privilegien besteht bis zum heutigen Tage. Manch böse Zunge nennen sie Schoßhund des Fürsten, jedoch sollte dies nicht offen in der Stadt proklamiert werden. Denn der Fürst regiert Stadt Giran und die umliegenden Gefilde mit eiserner Faust und die Familie Elensa sind seine Ohren. Ohren die sich darauf verstanden in ruhigen Zeiten das einfache Volk zu überwachen und bei jeglichen Zeichen von Aufruhe, diesem im Keim zu ersticken. Die Familie Elensa war nicht offiziell Teil der Leibgarde oder der Armee des Fürsten oder gar diesem Unterstellt, jedoch war die Beziehung ein offenes Geheimnis. Sie war und ist eine beachtlich funktionierende Institution für jegliche Arbeiten, die im Hintergrund des tatsächlichen Geschehens stattfanden. Neben den bereits genannten Mitteln, war Mord ebenfalls Teil ihres Repertuars und diese vom Fürsten legitimierten Mittel wurden sogar am eigenen Volke genutzte um auf diesem Wege seinen Sinn von Gerechtigkeit geltend zu machen.
Der so genannte Rattenaufstand vor vielen Zyklen ist ein Paradebeispiel und gleichzeitig der wahre Beginn der heutigen Kollaboration. Damals herrschten schwere Zeiten. Durch einen kurzen Sommer, einen darauffolgenden harten Winter in Kombination mit dem Leid und dem Elend der Pest stand die Stadt kurz vor einem Bürgerkrieg. Besonders da in Giran die Kluft zwischen dem Prekariat und dem Adel recht ausgeprägt war und offenkundig ein besonders großes Problem in diesen Zeiten darstellte. Als die Pest ihren Anfang nahm wurden die Viertel abgeriegelt in denen der Adel residierte. Auch die Lebensmittel wurden gehortet und man bereitete sich auf eine harte wie lange Zeit vor, wobei dies der bekannte Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Der Anstoß für den Rattenaufstand. Die einfachen Bürger - vom Adel als Ratten betitelt - waren verzweifelt. Die Zukunft für einen Großteil der Bevölkerung von Giran stand auf dem Spiel um die es nun zu kämpfen galt. Eine Division der Stadtwache unter dem Hauptmann Dämmerlicht plante mit einem Teil der Bevölkerung den Fürsten zu stürzen. Es sollte eine neue Zeit anbrechen – eine Zeit ohne Unterdrückung des Adels, ohne Hungernöte, ohne Ungerechtigkeit und vor allem ohne eines egozentrischen Fürsten. Panik und Chaos brachen aus als die Rebellen ein Lager plünderten und somit ihren Aufstand deklarierten. Der Fürst fühlte sich bedroht und setzte er zum ersten Male sein Werkzeug bei seinem eigenen Volke ein. Da vor dieser Zeit die mittelständige Familie Elensa nur außerhalb der Stadt tätig war.

Unter dem Hauptmann errungen die Rebellen einige Siege wie Fortschritte. Der Hauptmann wurde zu einem Leitbild im einfachen Volke - eine Hoffnung auf eine bessere Zeit. Was besonders Antrieb durch die Pest erfuhr.

Der hiesige Klerus wurde vom Hohepriester namens Tanner in dieser Zeit angeführt. Sie half und bekämpften die Pest ungeachtet ihrer Zugehörigkeit. Sie hatten keines Wegs vor sich den Rebellen oder gar dem Fürsten anzuschließen, obwohl es angeblich Bestechungsversuche gegeben haben soll. Doch im Laufe des Aufstandes war es die Skrupellosigkeit die den Hohepriester dazu zwang nicht nur die Pest zu bekämpfen, sondern ebenso die Rebellen bei ihrem Kampf um Freiheit zu unterstützen. Er forderte den Fürsten in einem offenen Schreiben auf ins Exil zu gehen, jedoch weigerte er sich und hielt dagegen, dass er der Befreier sei und es sich um eine Verschwörung der Rebellen handelt. Er warf dem Hauptmann vor das er mit Dämonen paktierte und das Land für einen Angriff schwächen will. Laut seinen Erzählungen brachte er sogar die Pest nach Giran um anschließend einen Aufstand zu entfachen.

An dieser Stelle kam Familie Elensa abermals ins Spiel. Ihnen gelang es Bücher mit dämonischen Wissen und auch Schriftverkehr mit Dämonen, welche die Behauptungen des Fürsten stützten unter den Rebellen zu verteilen. Es wurden sogar extra Bauernopfer bei den Rebellen eingeschleust, die sich offen zugaben mit Dämonen zu paktieren. Schwerwiegend war zudem das erfolgreiche Attentat auf den Hauptmann und dessen engste Vertraute, nachdem dieser nicht auf Erpressungen bezüglich seiner Familie eingegangen war. Der strahlende Held fiel gebrochen, wobei man angeblich seine Überreste niemals fand. Der Fürst nutzte diese Gelegenheit und gab bekannt, dass der Hauptmann in das Reich der Dämonen flieh. Misstrauen und Uneinigkeit unter den Rebellen und der abgeschlagene Kopf beendeten den Aufstand. Jene welche sich dem nicht beugten wurden des Paktierens mit Dämonen bezichtigt und nach einem Prozess, der keinerlei Verteidigung beinhaltete zum Tode verurteilt.

Dieser Fall veranlasste dem Fürst jene Familie Elensa zum Adel zu berufen. Sie hatten nun keinerlei Sorgen, da der Fürst ihre Treue und Skrupellosigkeit mit Gold belohnte. Ihre Tätigkeit ihm äußeren Bereich des Fürstentums wurde erweitert und waren nun ebenso in der Heimat ein willkommenes Werkzeug. Weitere Taten von Mord bis Spionage folgten.

Nur wenige haben Kenntnis von diesem Wissen um den Rattenaufstand, dem Ursprung der Familie Elensa und dessen Beziehung zum Fürsten. Die meisten Eintragungen und Unterlagen wurden entsprechend manipuliert. Laut offiziellen Pergamenten gehört die Familie Elensa seit dem Erbau der Stadt dem Adel an. Ihr Blut sei seit Denken an blau und edel. Doch gibt es kaum Beweise, die dies bestätigen.

Im Laufe der Zeit gewannen ihre Taten und der Familienname an Bekanntheit und Einfluss. Dies verhalf ihnen zu mehreren Auftraggebern, wobei jedoch der Fürst und dessen Anliegen immer höchste Priorität genießt. Die weiteren Kontrakte, welche zwischen der Familie und dem Auftraggeber geschlossen wurden ließ der Fürst auch überprüfen. Immerhin sollte sein Interesse immer gewahrt bleiben.

Sie sind somit fadenscheinig eine adelige Familie, die als Diplomaten des Fürsten auftreten. Ihre Rechte reicht einem grüßend die Hand, während die Linke einen vergifteten Dolch hinter dem Rücken versteckt hält um zu zustoßen, wenn der Fürst es verlangt.

Eine Marionette, die droht sich zu verselbstständigen?

_________________________________


Der Stammbaum der Familie Elensa:

Generation 0:
Koroka Elensa (Großvater), Dorsa Elensa (Großmutter)

Generation 1:
Darion Elensa (Vater), Mallenia Elensa (Mutter), Franek Elensa (Onkel), Hianna Elensa (Tante)

Generation 2:

Faron Elensa, Nathan Elensa (Bruder)


(Neben den bereits aufgeführten Personen, kann der Stammbaum erweitert werden. Spieler und SL haben das Recht neue Familienmitglieder in diesen Baum einzufügen)

_________________________________


Die Fünf Gebote der Hand Bartoks/der Familie Elensa:

Gebot 1:
Mache niemals Bartok oder der Familie Elensa Schande

Gebot 2:
Verrate niemals die Familie oder ihre Geheimnisse

Gebot 3:
Verweigere niemals den Gehorsam oder weigere dich, einen Befehl eines höher Gestellten der Familie

Gebot 4:
Stiehl niemals Besitztümer eines Mitgliedes der Familie

Gebot 5:
Töte niemals ein Mitglied der Familie
Zuletzt geändert von Faron am Sonntag 19. März 2017, 12:35, insgesamt 8-mal geändert.

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Re: Faron Elensa (Sprout, Titan)

Beitragvon Faron » Montag 16. Januar 2017, 14:10

IV. Besondere Verbindungen ... :

Aspa und sein Gefolge - Fanras und Asalion:
- Aspa, der Kommandat der Einheit von Fanras, einem muskulösen Raptyle und Asalion, einem hünenaften Menschen, nötigt Faron an einer Expidition teilzunehmen
- er begegnete allen dreien zur selbigen Zeit und hatte versucht Fanras und Asalion gegeneinander auszuspielen, doch ihre tiefe Freundschaft verhinderte dies
- beleidigt durch Fanras und Asalions Lüge und durch Aspas Unterstellungen, verwünscht Faron das gesamte Gespann und wünscht ihnen nur das Schlechteste

Cleyo:
- er hat sich angewöhnt sie Fräulein zu nennen um die Distanz zu wahren
- für ihn ist sie eine ungehobeltes, respekt- sowie manierloses Frauenzimmer
- ihm wurde aufgetragen sich ihr anzunehmen und ihr die Etikette näher zu bringen. Widerwillig erfüllt er diesen Befehl und gibt ihr regelmäßig Nachhilfe. Dies endet nicht selten in einem Wortgefecht
- nun sucht er einen Weg sie zum Aufgeben zu bewegen, um so keinen Befehl zu missachten und sie trotzdem los zu werden
- die Tatsache das sie den Blutwölfen angehört nagt ebenso an seinen Nerven

Dante:
- Faron teilt mit ihm ein Zimmer in Schloss Blewth
- es kam bereits zwischen Dante und Faron zu einigen Auseinandersetzungen. Während der Raum-Zuteilung eskalierte es beinahe
- Wortgefechte sind hier täglich mitzuerleben
- Erzfeind

Daru Tares:
- mit dem hochgewachsenen Riesen kam Faron bereits öfters in Konflikt
- trotz eindeutiger Differenzen lernten beide sich - dank des gemeinsamen Wachdienstes - im Laufe der Zeit besser kennen. Man kann zwar nicht von Freundschaft und Einigkeit sprechen, aber er behandelt ihn nicht wie Dreck und scheint sogar teilweise damit zurecht zu kommen, dass dieser Teil der Einheit der Blutwölfe wurde

Eskariot Dorius:
- Eskariot Dorius war die erste Begegnung mit einem Mitglied dieser Familie
- Ausgelöst durch eine Drohung, schwor Faron im Namen Bartok sich bei der Familie Dorius für ihre Frechheit zu rächen
- Zwar erhofft er sich noch einen Vorteil aus dieser Verbindung, aber er misstraut dem Magier und ist enttäuscht von dessen Auftreten

Florin Danúr:
- Perle mit Seidenband von Florin als Geschenk erhalten
- Florin und Faron haben sich auf der Insel Ish zum ersten Mal geküsst und kamen sich dadurch um einiges näher
- Faron hat Florin einen Ring geschenkt, welcher er in Gald auf dem Markt für einige Münzen erstanden hat
- Am Habbala-Fest erhielt Faron von Florin ein Buch aus ihrer Kindheit.In dem Buch ist eine sehr grobe, fast kinderhafte Zeichnung, die einen kleinen Jungen und einen Reiter zeigt, der einen anderen Jungen zu entführen scheint. Aus diesem Buch wurde Florin immer am Abend des Habbala-Festes vorgelesen, als sie jung war. Es geht dabei um einen Jungen, dessen Bruder wegen einer Verwechslung entführt wurde und dieser nimmt die Verfolgung auf
- Faron hat ihr versprochen eines Tages Giran zu zeigen
- viel Zeit ist bereits vergangen und das Band zwischen beiden wurde um einiges fester, vertrauter und stärker. Die Gefühle, welche sie teilen stärkt auch den Einfluss auf Faron

Isothien Sturmbringer:

- als Magier ist er ein neues Mitglied der Einheit der Titanen. Dies erachtet Faron als ungerechtfertigt, da dies nur durch die Auflösung der Einheit der Sturmwinde geschehen ist
- bisher hatten sie noch keine große Verbindungspunkte, jedoch ist er Faron nicht geheuer. Was größtenteils daran liegt das dieser Magier ist. Faron misstraut der Magie und damit auch denjenigen, die damit herumfuchteln

Kiara Dalares:

- durch ihre adelige Herkunft scheint er ihr sogar etwas abgewinnen zu können, trotzdem bewahrt sie dies nicht vor Belehrungen und Ermahnungen bezüglich ihres Verhaltens. Denn man merkt, dass sie eine Kriegerin ist, welche keinen großen Wert auf Etikette und Form legt und gerade dies ist Faron, trotz ihrer Herkunft zu wider

Roke Santos:

- Ausbilder und eine der wenigen Personen, die er sehr achtet
- auch in der bereits vergangenen Zeit gewann sein Ausbilder Einfluss auf Faron. Zwischendruch könnte man das Gefühl bekommen, dass Santos eine Art Vater-Ersatzrolle für Faron einnimmt. Nicht nur das dieser ihn unterrichtet, sondern das er ebenso seinen Anweisungen folgeleistet und respektiert

Shane Bariah:
- Shane stammt der Adelsfamilie Bariah ab. Allein aus diesem Grunde respektiert er Shane als Kamerad
- Faron hatte in seiner Heimat einmal von seiner Familie vernommen, jedoch könnte er sich irren

Steven Servain:
- die Versetzung zu den Blutwölfen hielt er für ungerechtfertigt, sowie den Freispruch im Zuge seiner Fahnenflucht und schreibt dies seinem unverschämten Glück zu
- daher hält er keine großen Stücke auf ihn, obwohl er ihn kaum kennt

Tailin Adaril Palanis:
- Großvater war der Bruder des letzten Regenten von Giran
- Familie Elensa hat ihrer Familie schon seit Jahren treue Dienste erwiesen
- Faron könnt immer mit ihrer vollen Unterstützung rechnen
- bisher stand sie treu und loyal hinter ihm und hat ihn während der Zeit bei allem unterstützt, was er tat. Dadurch gewann sie sein Vertrauen

Veyrne Ibga:
- als Leutnant der Blutwölfe hat Faron es sich zur Aufgabe gemacht ihn von sich zu überzeugen. Er verspricht sich dadurch Unterstützung von diesem zu erhalten, wenn es beispielsweise um Beförderungen geht
- eigentlich sieht er in Veyrne lediglich ein Sprungbrett um Höheres zu erreichen und dafür würde kaum vor einem Mittel zurückschrecken
- trotz dieser verschlagenen Haltung achtet er ihn als Leutnant und hält diesen für talentiert

Zureya van Oreen:
- beide hatten keinen guten Start. Als sie Dante zu Farons Zimmerkameraden ernannte, eskalierte die Situation. Er mochte zwar ihre Befehle ausführen, jedoch konnte er sie seit diesem Zeitpunkt nicht ausstehen
- seine Haltung und Ansicht änderte sich jedoch im Laufe der Zeit. Nach einigen erfolgreichen Missionen hatte er sie sogar respektieren gelernt und ist nach langer Zeit gut auf sie zu sprechen. Er tat dies nicht mehr um sich bei ihr zu profilieren, zumindest größten Teils

... und Ereignisse:

- Sprout Prüfung mit 79 Punkten erfolgreich abgeschlossen
- einen unbekannten Sprout im Schloß Blewth mit der eigenen Klinge niedergestreckt
- aus bisher unerklärlichen Gründen die Fähigkeit erhalten im Dunkeln sehen zu können
- während einer Expidition im Gebirge fand er eine Höhle mit Inschriften dämonischer Herkunft. Es handelte sich anscheinend um einen Verlassenes Dämonen Versteck. Vor Ort bekam er Visionen von einer anderen Zeit.
Zuletzt geändert von Faron am Freitag 29. September 2017, 10:03, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: [Angenommen] Faron Elensa (Sprout, Titanen)

Beitragvon Faron » Montag 13. März 2017, 12:00

V. Spezialitäten aus der Heimat:

Kartenspiel - Rattenfänger:
Es handelt sich hierbei um ein Kartenspiel, welches besonders im Adel Anklang findet. In der Zeit des Rattenaufstandes fand es in Giran seinen Ursprung.

Trubeller-Schokolade:
Eine Süßspeise aus Giran. Diese Süßspeise glich sehr einer Speise namens Creme-Brülee – jedoch besteht diese Süßspeise aus einer besonderen Schokolade, welche sich durch ihre enorme Süße auszeichnet. Meist wird dieser Nachtisch mit einigen bitteren oder säuerlichen Früchten serviert umso die Süße etwas zu mildern.


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