Wie alles begann..

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Veyrne Ibga
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Wie alles begann..

Beitragvon Veyrne Ibga » Samstag 11. Februar 2017, 14:26

Vor der "Wende"

Um diese Zeit ranken sich viele Mythen und Legenden und es gibt nur wenige Aufzeichnungen, die belegen, was geschehen ist. Daher dürfen die Worte, die ich hier verfasse, mit Misstrauen betrachtet werden. Die Wende war die Zeit vor der Magie, wie sie heute in allen Wesen vorhanden ist. Doch auch zu dieser Zeit gab es schon Wunder, die wir uns nur schwer erklären konnten. Die Völker von Kisenia glaubten noch an andere Götter als sie es heute. Heute nennen wir sie Götzen, an die nur noch wenige glauben und oft werden Anhänger dieser Religionen ausgelacht oder sogar verfolgt.

Es war ein Zeitalter von Forschern und Entdeckern. Man glaubte erst an neue Möglichkeiten und große Reichtümer, als ein Kontinent im Süden der menschlichen Länder von einigen königlichen Seefahrern entdeckt wurde. Weite, wilde Landstriche mit fremdartigen Gewächsen und Tieren hielt das Land für die ersten Abenteuer bereit, die Fuss an Land setzten. Neue Gewürze, Pflanzen und Früchte wurden gefunden, für die Adelige und Kaufmänner viel Geld gegeben hätten. Doch es kam alles ganz anders. Dieser Kontinent wurde von Geschöpfen bewohnt, die aussahen, als wären sie in einer finsteren Laune der Götter entstanden. Es heißt, die erste Begegnung endete in einem blutigen Gemetzel, das von den Wesen begonnen wurde, die dieses fremde Land bewohnten.

Niemand weiß heute noch, ob die Menschen als territoriale Bedrohung wahr genommen wurden oder ob es einfach in der Natur dieser Wesen lag, andere Wesen zu töten. Der Götze Draelur wurde jedoch, alten Geschichten nach, einst von einer menschlichen Armee vertrieben, als er die Menschen in die Sünde zerren wollte. Es gab niemals Verhandlungen zwischen Menschen und Draela.

Der große Draelur, einer der alten Götter, galt als ihr Ursprung und so erhielt sie von Gelehrten den Namen Draela. Doch die Menschen, die in ihnen stets nur das Böse sahen, nannten sie einfach "Dämonen". Sie aßen das Fleisch ihrer Opfer und schändeten ihre Leichen. Es war wie in den Schriften über Verführer, Aufrührer und Sünder ihrer Götter.

Es heißt, dass das Land Jaipur, welches heute nur eine trostlose Wüste ist, einst ein blühender Ort war. Ein Juwel der menschlichen Zivilisation und ein reiches und mächtiges Land. Dort brach die Magie zuerst aus, sagt man sich heute. Der als unsterblich angesehene Gottkönig, der den großen Kontinent Kra'sul beherrschte und vor der Menschheit beschützte und die weisen Kra'sash angeführte, starb an diesem Tag. Er selbst wurde von einem Licht getroffen, das vom Himmel kam und seinen Körper und das ganze Land verbrannte. Die Krone dieses Königs, ein Symbol der Hoffnung und der Weisheit, war nach diesem Tag verschwunden.

Doch eine Geschichte erzählt, dass die Nachkommen dieses Königs noch heute unter uns weilen.

Dieser Tag, der die Magie brachte und alles änderte, ist als die "Wende" in die Geschichte eingegangen.

Bürgerkrieg

Die Menschheit war noch nicht bereit für die Kräfte der Magie. Viele meinten das Potential der Magie zu erkennen und diese ausnutzen zu müssen um damit Macht erlangen können. Ein Bürgerkrieg innerhalb des Reichs der Menschen brach aus. Durch die unkontrollierte, zerstörerische Macht die nun vielen inne wohnte, wurden ganze Dörfer und Städte ausgelöscht. Ein Leben wurde durch Feuer, Donner, oder pure Finsternis in einer Sekunde ausgelöst. Das Land trug durch die Kräfte, die Einzelne besaßen, tiefe Narben davon. Das Kräfteverhältnis, das lang ein Gleichgewicht bildete, geriet aus den Fugen. Fürsten wurden plötzlich von Bauern dominiert, die ein überlegenes magisches Potenzial in sich entdeckt hatten. Schreckliche Waffen mit verheerendem Zerstörungspotential wurden geschaffen. Und Könige mussten plötzlich um ihre Kontrolle über ihr eigenes Reich fürchten.

Dass die Welt der Menschen uneinig und voller Konflikte war, kam den Draela gelegen. Ihre Schamanen waren nun auch im Besitz echter Magie und wahrer Macht und so kämpften sich ihre Stämme ins Reich der Mensch, Athalia.

Banditen, Dämonen und innere Konflikte zerrütteten dieses Menschenreich, das über hunderte Jahre existierte. Am Ende entglitt dem König des Reiches die Macht und die Hauptstadt Athalias wurde zerschmettert. Das Reich zerbrach und nur noch die athalischen Inseln, wie sie heute noch genannt werden, sind verblieben. Alle, die nicht getötet wurden, flohen auf das Festland von Kroth, wo die heutige Hauptstadt der Menschen, Gald, wuchs und gedieh.

Die Menschen wandten sich in all dem Elend von ihren alten Göttern ab und wandten sich den Priestern und Missionaren neuer Götter zu, die Frieden und Ordnung versprachen. Diese brachten die Magie als eine Art der Prüfung und Strafe in die Welt, da sie die falschen Götter anbeteten. Die Menschen begangen zu glauben, dass das Elend durch die Magie enden würde, wenn sie an Lakos, Eonil und das große Pantheon glaubten.

Yenthik

Während die Völker von Athalia sich gegenseitig zerstörten, wuchs das Volk der Yenthik, die noch immer an ihren Götzen festhielten. Unter der Götze Belial, die Tochter des Gottkönigs aus der alten Zeit, erlernten sie die Magie auf völlig neuartige Weisen zu nutzen. Sie waren das erste Volk, das die Nekromantie entdeckte. Man behauptet, sie erlernten sogar die Nutzung von magischer Energie für Tore ohne die Nutzung von Muskelkraft, um eine Schmiede zu beheizen oder um eine Kutsche zum bewegen zu bringen. Belial, die eine Halbgöttin war, starb im Krieg durch das Schwert. Zerschmettert und ohne geistige Führung, versank das Volk in Depression und Kummer. Und eines Tages war das Volk einfach verschwunden.


Der Raccu-Krieg

Die Bedrohung durch die Draela wurde daraufhin ernst genommen, da sie tief in das menschliche Reich vorgedrungen waren und jeden Menschen töteten, versklavten oder sogar schlimmere Dinge antaten, der ihnen begegnete. Ein Mann, Emanuel Sprout, kaufte Teile der athalischen Inseln und versprach eine Armee aufzubauen, wie sie die Menschheit noch nie gesehen hatte. Er nahm sich die klügsten und stärksten Männer und Frauen, die er auf seinen Reisen getroffen hatte und erarbeitete mit ihnen völlig neue Ausbildungsmethoden. Kombinationen aus Waffenkunst und neuen Erkenntnissen im Umgang mit der Magie. Er erschuf eine elitäre Einheit, der nur die talentiertesten Krieger des menschlichen Reichs angehören konnten. Schnell galten sie als die große Hoffnung Ordnung ins Chaos zu bringen. Sie wurden die Sprouts.

In wenigen Jahren schafften die Sprouts, was die restlichen Heere nicht vermochten: Sie wurden den wilden Kriegern der Draela mehr als ebenbürtig und Helden wurden geboren. Die Sprouts lernten schnell und entwickelten magische Fähigkeiten, die sich die draelischen Schamanen nicht einmal vorstellen konnten. In blutigen Schlachten, die ganze Landstriche verwüsteten, wurden die Draela in ihr eigenes Land zurück gedrängt, wo nach vielen tausend Toten ein Waffenstillstand ausgehandelt werden konnte.

Dieser Waffenstillstand währt nun schon viele hundert Jahre...

Die Gegenwart

Etwas ist im draelischen Reich Baraél geschehen. Menschliche Sprout-Späher haben Aktivität unter den Kriegern festgestellt. Unbekannte Fremde sind in das Reich gereist und Drachen wurden gesichtet, die von den Draela nur zu einem Zweck gezüchtet wurden: Krieg. Doch wer sind diese Fremden? Wird es zum einem neuen großen Krieg kommen?

Doch auch im Reich gibt es neue Konflikte. Fürsten gieren nach dem Thron des neuen Menschenreichs Kroth, auch wenn König Gazan weise und gut regiert. Das kalte, menschliche Nachbarreich Svaronje isoliert sich und stellt Bedingungen, die in keinem Verhältnis stehen. Es scheint, als würden fremde Geschicke im Land Einfluss nehmen. Können die Sprouts weiterhin dem Land Frieden geben?
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