Die Bibliothek

Hier befindet sich alles Relevante zur Spielwelt und Hintergrundgeschichte Raccus.
Freya
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Re: Die Bibliothek

Beitragvon Freya » Freitag 3. Februar 2017, 18:52

| Reit- und Nutztiere der athalischen Königreiche |


Reittiere

Das Nichat
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Nichats sind die wohl am Weitesten verbreiteten Reittiere der athalischen Königreiche, denn die stolzen Läufer sind auf ihren vier Beinen sowohl flink als auch wendig. Praktisch auf den Zehen laufend, können sie sich mit ihren kräftigen Beinen weit vor stoßen. Doch Vorsicht! Besagte Klauen können im Falle von falscher Handhabung auch zu immensen Schäden führen, ebenso wie der kräftige Schnabel.
Größe: Weibchen zwischen 0 m - 0 m, Männchen zwischen 0 m - 0 m
Gewicht: Weibchen zwischen 0 - 0, Männchen zwischen 0 - 0
Aussehen:
Lebensraum: Steppen- und Graslandschaften
Nahrung:
Fortpflanzung:
Entdeckung und Nutzung:


Der Torakko
Bild Folgt
Größe: Weibchen zwischen 0 m - 0 m, Männchen zwischen 0 m - 0 m
Gewicht: Weibchen zwischen 0 - 0, Männchen zwischen 0 - 0
Aussehen:
Lebensraum: Gebirge
Nahrung:
Fortpflanzung:
Entdeckung und Nutzung:


Lasttiere

Der Gallôr
Bild
Bild
Größe: Weibchen zwischen 2,50 m - 3 m, Männchen zwischen 2,80 m - 3,30m
Gewicht: Weibchen zwischen 6t - 7t, Männchen zwischen 7t - 8t
Aussehen: Sie zeichnen sich vor allem durch wuchtige, kräftige Körper und dicke Panzerungen aus die von Stacheln durchzogen werden. Sie geben den wenig wendigen Riesen einen guten Schutz und gefährliche Schlagkraft. Während Weibchen die Panzerplatten lediglich am Rücken besitzen, treten sie bei Männchen auch am Bauch auf, um sie während der Paarung vor den Stacheln der weiblichen Tiere zu schützen. Gallôren gibt es in weiß, schwarz, allen Erdtönen und als Schecken.
Lebensraum: Vorwiegend Steppenlandschaften
Nahrung: Gallôren zählen zu den Aßfressern Athalias. Sie können zwar jagen, lassen sich diese Arbeit allerdings gerne abnehmen, da sie eher schwerfälliger Natur sind, was sie nicht zu den besten Jägern macht. Nachdem das Fleisch abgenagt ist, zerschlagen sie mit dem schweren Hornpanzer am Ende ihres Schwanzes die toten Körper, um einzelne Knochenteile aufnehmen zu können. Diese nähren die schweren Panzerplatten und vor allem das Knochengerüst, welches je nach Geschlecht bis zu 8t Körpermasse tragen muss. Sie ernähren sich jedoch auch von vereinzelten Früchten, welche sie mit der kräftigen Schwanzkugel von den Bäumen schlagen.
Fortpflanzung: Die Tragzeit beträgt etwa 19 Monate unserer Zeitrechnung, also 38 Monate athalischer Zeitrechnung. Die Jungtiere kommen ohne Panzer auf die Welt und sind demnach ungeschützt. Achtung vor Muttertieren mit Jungen! Feindliche Gallôren sind äußerst gefährlich!
Entdeckung und Nutzung: Gallôren tauchten während der Raccu Kriege vielfach auf den Schlachtfeldern auf und ernährten sich von den gefallenen Soldaten beider Seiten. Daraus entwickelte sich ein Nutzen, denn in Zeiten mit zu großen Verlusten, um die Gefallenen rechtzeitig zu entsorgen, wurden so viele Seuchen vermieden. Ihre kräftigen, gepanzerten Körper und ihr zumeist ruhiges Temperament machten sie zu ausgezeichneten Lasttieren für die Sprouts, da sie auch schweres Kriegsgerät gut transportieren können. Seit ihrer Zähmung sind Gallôren an jedem größeren Stützpunkt der Sprouts vorzufinden. Außer dem Kriegseinsatz werden sie eher gemieden, da Muttertiere äußerst gefährlich sind.
Besonderes: Gallôren besitzen zwei Augenpaare von denen eines mehr am Tag und eines mehr in der Nacht aktiv ist. In der Kombination sind sie in der Lage in nahezu allen Sichtverhältnissen sehen zu können, auch nachts. Sie haben eine deutlich bessere Sicht als andere Tiere.


Nutztiere

Das Nelut
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Größe: Weibchen zwischen 0 m - 0 m, Männchen zwischen 0 m - 0 m
Gewicht: Weibchen zwischen 0 - 0, Männchen zwischen 0 - 0
Aussehen:
Lebensraum: Gebirge
Nahrung:
Fortpflanzung:
Entdeckung und Nutzung:
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Freya
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Re: Die Bibliothek

Beitragvon Freya » Samstag 11. Februar 2017, 13:28

Das Einheitenverzeichnis der Festung Blewth


Aktive Einheiten
[C-Klasse]
Feuerfaust | Kommandant/in, Lieuenant | Mitglieder: Darneeis Subwae
Letzter Atem | Kommandant/in, Lieuenant | Mitglieder: Dadoo
Zorn des Lichts | Kommandant/in, Lieuenant | Mitglieder: Harden Feralas
Name Folgt | Kommandant/in, Lieuenant | Mitglieder: Ayla Boras

[B-Klasse]

Silberhand | Kommandant/in, Lieuenant | Mitlieder: Baracus Tenari


[A-Klasse]


____________________________________________________

Final Sprout Einheiten
[C-Klasse]

[B-Klasse]

[A-Klasse]
Amieloae | Kommandant/in, Lieuenant ??? (ehem. Lucent Granada, aufgestiegen) | Mitglieder: ???


____________________________________________________

Ehemalige Einheiten

Sturmwind
| Kommandant Vincent Bariah, Lieutenant Isothien Sturmbringer
    Mitglieder: Ayla Boras, Dadoo, Darneeis Subwaea, Shade Sergej, Steven Servain
    Klasse: B-Klasse
    Bisherige Einsätze: Jinth
    Zunächst zeigten sie sich als eine wertvolle Unterstützung für die Titanen in Mith, doch bald darauf häuften sich die Probleme. Steven Servain verschwand und wurde der Fahnenflucht angeklagt (freigesprochen), Kommandant Vincent Bariah geriet in Zweifel bezüglich der Hochverratsanklage seines Bruders Shane Bariah (Mitgleid der Titanen, ebenfalls freigesprochen) und Shade Sergej wurde des Mordes an einem Anwärter verurteilt. Die Einheit wurde aufgelöst und ihre Mitglieder auf andere, stärkere Einheiten verteilt, doch Zweifel an dem ein oder anderen Fall blieben bestehen.
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Steven Servain
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Re: Die Bibliothek

Beitragvon Steven Servain » Dienstag 14. Februar 2017, 02:02

Die Währung Kisenias


Es kommt die Zeit, da bedarf es einer schriftlichen Dokumentation der gesellschaftlichen Währung eines Zeitalters. Und so wurde mir höchstpersönlich vom königlichen Schriftführer die Pflicht zu Teil, der Nachwelt unsere Währung zu erklären. Dabei ist diese recht simpel gestrickt:

- Eine Bronzemünze = Ein Uro
- Eine Silbermünze = Zehn Uros
- Eine Goldmünze = 100 Uros

Erst vor circa 200 Jahren wurde diese Art der Währung zur absoluten Norm. Ihr Vorteil liegt auf der Hand: Der Materialeinsatz entspricht dem Wert der Münzen. So erhält man, sollte man sich dafür interessieren, bei jedem Schmied die Materialien zum Herstellen von zum Beispiel einer Bronzemünze, für einen Uro. Das ist Gesetz.

Bronzemünzen wiegen in etwa 5 Gramm, sind ziemlich flach und die kleinste der drei Münzenarten. Sie haben einen Durchmesser von 20 Millimetern. Es gab einmal versuche in die Bronze Münzen etwas Lesbares einzubrennen. Die Kosten dafür spiegelten jedoch nicht den Wert der Münze wieder und so kam es, dass die Bronze Münze, bis auf die Runde Form und eine leicht geriffelte Kante, keinerlei Besonderheiten aufwies. Die Materialien, aus denen die Münze besteht sind Blei und Kupfer, wobei der Kupferanteil wesentlich größer ausfällt. Durch Kupfer erhält die Münze auch die Bronzene Farbe und generell den Status als Bronzemünze. Das ist wesentlich leichter auszusprechen als: Kupfer-Blei-Münze. Jedem geübten Bergbauer ist bewusst, dass es den Rohstoff Bronze nicht gibt. Bronze beschreibt nur die Farbe, die durch Verbindung von Kupfer und Blei zu Tage kommt.
Silber Münzen sind fast doppelt so schwer wie Bronze Münzen. Mit 9 Gramm Eigengewicht lassen sie, bei gewissen Mengen, den Geldbeutel schon einmal schwer werden. Sie ist auch wesentlich größer als die Bronze Münze. Mit fast 30 Millimetern ist sie nah an der Grenze der Unhandlichkeit. Geriffelte Kanten und eine silberne Farbe, jedoch sonst, wie auch schon die Bronzemünze, nicht wirklich besonderes im Aussehen. Wie der Name der Münze schon vermuten lässt, besteht die Silbermünze zum größten Teil aus Silber.

Das Prachtstück unserer Währung ist die Goldmünze. Sie hat den Status des handelsüblichen Währungsmittels schon fast verloren. Während zu früheren Zeiten die Goldförderung ertragreich war, sinkt der Umsatz heutzutage jährlich. Und so kam es auch, dass die letzte Goldmünze vor circa vier Jahren geschmiedet wurde. Auch der Wert der Goldmünze hat sich für Sammler fast verzehnfacht, wobei sie, im offenen Markt, wenn auch nicht wirklich oft eingesetzt, immer noch dem Wert von 100 Uro entspricht, doch nur die wenigsten zahlen noch mit ihr. Sie ist, neben ihrer Seltenheit, auch noch recht unhandlich. Fast 20 Gramm schwer und ein Durchmesser von 50 Millimetern, dafür wesentlich dünner als die Bronze und Silber Münzen. Als einzige der drei Münzenarten zeigt sie eine Besonderheit auf: Die Vorderseite der Münze ist mit großen Buchstaben geprägt, die da lauten: Königreich Kroth. Zudem sind sie nummeriert. Grund für diese Besonderheit war es, dass der König erkannte, dass der Rohstoff Gold ein, vom Wert her, recht schwankender war. Mal war die Münze vom Rohstoff Preis mehr wert, als sie eigentlich betitelte, mal weniger. Sollte das Material also mal billiger sein, als der Wert der Münze eigentlich entsprechen würde, so hätten Schmiede ein Vermögen daran verdienen können, die Münze nachzuschmieden. Durch die Bedruckung, die bisher nur einem Schmied Galds gelang, sollte das Königreich vor solchen Betrügereien verschont bleiben.
Eine gewisse Währung gibt es schon seit Menschen gedenken. So einheitlich wie heute war diese jedoch nie. Anfangs waren Rohstoffe selbst die Währung. Wollt ein Jäger also Medizin kaufen, so feilschte er mit dem Medikus und gab ihm Schlussendlich den ausgehandelten Teil des Fleisches. So ernährte sich das Volk gegenseitig. Durch die Einführung der Münzen wurde das gesamte Wirtschaftssystem des Handelns reformiert. Die ersten Banken entstanden, die Münzen zu einem gewissen Zinssatz verliehen. Bis heute genießt die Krothische Bank eine Monopolmacht. Mit einfachen Rohstoffen wäre dies natürlich nicht möglich gewesen. Die ersten Münzen scheinen einige Jahrhunderte vor dem Raccu-Krieg aufgetaucht zu sein. Damals noch bestanden sie aus anderen Materialien, zum Beispiel gab es Münzen aus Eisen oder aus reinem Blei. Bevor die ersten Münzen das Handelssystem reifen ließen gab es andere Versuche eine Währung zu kreieren. Vor langer Zeit, so steht es geschrieben, handelten die Menschen mit Muscheln. Man versuchte ihnen einen gewissen, einheitlichen Wert zuzuschreiben und brannte ihnen diesen ein. Wie sich schnell herausstellte ermöglichte dies einen ziemlich einfachen Weg der Währungsfälschung und, ehe man sich versah, waren die Muscheln überhaupt nichts mehr Wert und das Volk begann erneut den Tauschhandel. Auch heute ist ein Tauschhandel noch gang und gebe, ob Waren nun gegen Geldmittel, oder gegen andere Rohstoffe getauscht werden. Auch das Münzen System ist nichts anderes als ein vereinheitlichtes Tauschgeschäft.

Meine Aufgabe, der Nachwelt unser Münzsystem, oder auch, die Grundlage unseres modernen Handelssystems zu erklären, habe ich mit diesem Schriftstück erledigt. Auf das dieses Schriftstück auf ewig in den Tiefen der Bibliothek zu finden ist.



Ein paar Monde später finden Dorfbewohner einen, in zittriger Handschrift geschriebenen, Zettel an der Eingangstür zum Bankhaus Galds.



Ich hinterlasse hiermit eine Notiz, für alle die, die in Gald mal wieder in die falsche Spelunke geraten. Denn vor einer Gefahr will ich euch warnen, die größer ist als jedes Monster, dass euch auf der Schifffahrt zu den Blewth Inseln begegnen kann. Bevor es mich an diesem Tag an den falschen Tisch in Hannas Bar zum roten Drachen getrieben hat war ich ein reicher Mann. Und in nur einer Nacht verlor ich alles was ich hatte. Wovon ich rede? Glücksspiel natürlich. Ich setzte mich also an dem besagten Abend an einen Tisch der Bar, nichts Schlechtes ahnend, da sprach mein Nachbar mich auch schon an. Ob ich nicht Lust auf ein kleines Spielchen hätte. Ich wusste nicht einmal wovon er sprach und trotz dessen war ich Neugierig. Ich willigte ein, dass er mir wenigstens erklären dürfe, worin der Sinn in diesem Spiel bestand. So nahm er kurzerhand 3 undurchsichtige Gläser und legte unter eines einen Uro, also eine Bronzemünze. „Ich wette, du errätst nicht, wo sich der Uro versteckt!“, schrie er durch den ganzen Laden und ich fühlte mich an meiner Ehre gepackt. „Klar weiß ich das!“, antwortete ich lächelnd. Er verschob die Gläser, fragte mich, wo denn nun der Uro sei und ich deutete auf das rechte. Und der Uro lag genau dort. Und mit diesem Gewinn packte mich die sucht. „Ich wette, dass schaffst du nicht noch einmal. Um 10 Uros wette ich das!“ 10 Uros entsprechen einer Silbermünze und so kramte ich diese aus meiner Tasche und schrie: „Natürlich schaffe ich das!“ Er ließ die Gläser hin und her schnellen, doch meinen tadellosen Augen entging nichts. Ich wusste wo die Münze war. Ich deutete auf das linke, doch zu meinem Entsetzen, war er dort nicht verborgen. „Gleich nochmal“, schrie ich und kramte eine Goldmünze aus meiner Tasche. „Aber diesmal geht es um 100 Uros!“, denn 100 Uros entsprechen nun einmal einer Goldmünze. Wieder verlor ich. Und so ging der Abend vor sich hin. Nach zwei Stunden, dem Verlust des Besitzes meines Hauses und der versprochenen Leibeigenschaft meiner Kinder hatte ich nichts mehr zu verspielen. Doch ich eines Tages werde ich zurückkommen und mir alles wieder holen. Denn wie jeder weiß, wer den Uro nicht ehrt ist die Uros nicht Wert… oder so ähnlich.


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